Träum was Schönes … und mach es wahr!

In einem Jahresbrief, den eine alte Freundin jedes Jahr verschickt, schaut sie auf das vergangene Jahr zurück und schreibt auch über ihre Absichten für das neue Jahr. Nun hat sie sich für dieses Jahr unter anderem vorgenommen: „In der Zukunft will ich dankbar sein für meine bessere Selbstkontrolle bezüglich Tagträumereien und für meine bessere Selbststrukturierung, …“ Irgendwas hat mich daran traurig gemacht, aber ich bin dem nicht weiter nachgegangen. Allerdings habe ich auch nicht geantwortet auf ihre Mail, hatte diffuse innere Widerstände. … Bis heute.

Als ich, wie jeden Tag, die unbeantwortete Mail in meinem Posteingang sah, war das Gefühl heute: antworten! Also begann ich zu schreiben und bestärkte mit meinen Wünschen ihre eigenen Wünsche, die sie im Jahresbrief formuliert hatte. Nur bei dem Thema mit den Tagträumen regte sich erneut Widerstand in mir und so schrieb ich wahrheitsgemäss: „Dass Du Dir vorgenommen hast, das Tagträumen zu lassen, möchte ich mit meinen guten Wünschen nicht unterstützen. Ich finde es gut und – mehr sogar, wichtig – Träume zu haben … solange sie nicht dazu dienen, vor der Realität abzuhauen, sondern die Realität zu verändern.

Und während meine Finger diese Sätze tippten, fiel mit ein sehr erstaunlicher kurzer Film ein, auf den ich gerade gestern im Internet gestossen bin. Und mein Gedanke war: „Oh, vielleicht ist das wichtig. Vielleicht hat es deshalb die Zeit bis heute gebraucht mit der Antwort.“ – der Film passt so gut zum Thema.

Ich erinnerte auch an die berühmten Worte von Martin Luther King: „I have a dream ….“ und fügte noch hinzu: „Träum was Schönes! … Und dann mach’ es wahr!“

… Die Antwort kam schon nach 20 Minuten und lies mein Kinn nach unten klappen: „Liebe Patricia, ich habe gerade darüber nachgedacht, auf der Arbeit (…): welche Funktion hat das Tagträumen? Da habe ich in die mailpost geschaut und Deine mail gefunden, vielen Dank!!!“

Damit schloss sich auch für mich der Kreis und ich konnte mich umgekehrt auch bei ihr bedanken, weil mir das wieder eindrücklich klar machte, wie wichtig oft einfach der richtige Zeitpunkt ist. Und wie wichtig das Vertrauen auf das Gefühl und das innere Wissen ist, auch wenn der Kopf bisweilen nicht versteht. Ich mir fast zwei Wochen mit der Antwort Zeit gelassen und ausgerechnet heute …!

Ausserdem verstand ich nun auch – womöglich erst im Sinn-Zusammenhang mit diesem Film – meine eingangs erwähnten „diffusen“ Widerstände. Und zudem hat mir die Mail wiederum die Puzzleteile geliefert, die mir gestern gefehlt hatten, als ich bereits gestern über den Film schreiben wollte.

Der Film „Awakening the Dreamer, Changing the Dream“ berichtet eindrücklich über die „Pachamama Alliance“, die ihren Anfang bei den Achuar im Regenwald von Ecuador nahm. Diese Allianz hat Menschen zum Schutz ihres Landes vereint und organisiert und ist inzwischen nicht nur anerkannt und respektiert, sondern auch einflussreich. Mehr noch – es entstand daraus eine weitere Bewegung. Denn der Appell der Ashuar an die Menschen des Nordens aus ihrer Trance aufzuwachen, aus ihrem Traum von Konsum und Wachstum, der auf Kosten der Erde und der Zukunft geht, wurde ernst genommen. Er vereinte Menschen im Norden in der „Awaking the Dreamer Institution“ – Menschen die Verantwortung für den gegenwärtigen (Alb)Traum übernahmen, aufstanden und sich auf der Suche nach Antworten darauf begaben, wie man den Traum ändern könne. Ein globaler Dialog war entfacht und wird mit Hilfe von „Changing the Dream Symposien“ inzwischen weltweit weiterverbreitet.

Also:

Lasst uns aufwachen aus unserem Traum, unseren Illusionen!

Lasst uns einen neuen Traum erschaffen! Lasst uns diesen neuen Traum zur Realität machen!

Denn es gibt ein Leben VOR dem Tod! Und es ist DIESES Leben, das zählt,

denn es ist UNSER Job, das Paradies auf Erden zu schaffen!

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