Darf es einfach sein?

Selbstverantwortung für das (eigene) Glück in allen beruflichen und privaten Lebensbereich übernehmen

So lautet der Titel und Untertitel eines Vortrages, den ich im BWB-Netzwerk (Business Women Bodensee) gehalten habe. Jedes Jahr werden ich und andere Referentinnen nach einem Thema gefragt und aus den Angeboten wird dann ausgewählt. Wie immer, horche ich dann in mich, was ein Thema sei, das derzeit andere Menschen bewegt und zu dem ich etwas Sinnvolles und Bereicherndes beitragen kann. Dann klingt irgendwann der Titel in mir an – vielleicht auch ein Untertitel. Dann lasse ich das über die Zeit in mir reifen, lasse der Inspiration, den Ideen, der Intuition ihren Lauf und ihre Zeit. Meistens folgt dann eine Präsentation für den Vortrag – diesmal nicht … und das hatte gute Gründe mit spannenden Auswirkungen.

Ich hatte einfach keine Zeit, hatte soviel zu tun mit dem Relaunch meiner Firma, den neuen Webseiten, der Vorbereitung meiner Ferien und und und. Und fragte mich, wie ich auch das noch unterbekommen soll. Dann fiel mir der Titel ein: „Darf es einfach sein?“ Wieso sollte ich denn einen Präsentation machen … nur weil „man“ das so macht in Netzwerken? Darf es vielleicht auch für mich einfach sein? Ja, darf es! Meine Entscheidung!

Seit vielen Jahren gebe ich Seminare und Einzelcoachings. Niemals habe ich vorher dafür ein Konzept, einen Ablaufplan. Immer folge ich meiner Intution, meinen inneren Stimmen. Und das ist auch gut so! Denn nur so kann ich mich wirklich situativ und individuell auf die Menschen einlassen mit denen ich jeweils bin und für die ich arbeite. Niemals ist es mir passiert, dass ich nicht weiter wusste. Immer konnte ich meiner inneren Führung vertrauen!

Es gab in über 10 Jahren nur 2 Fälle, in den sich Seminar-Teilnehmer/innen beschwert habend, dass ich wohl kein Konzept hätte. Der Eine, der zunächst versucht hatte, mit mir darüber zu diskutieren, mich zu belehren, kam später ins Einzelcoaching – mit dem Ziel, den Kampf aufgeben zu wollen. Sein Leben hat sich dadurch ziemlich verändert.

Die Andere hat sich aufgeregt, weil sie schon so viele Seminare besucht habe (auch spirituelle) und ich ihr hier gar nichts Neues bieten würde. Ich sagte ihr, dass es mir leid tut und dass es in jeder Ausschreibung steht, wie ich arbeite (das hatte sie nicht gelesen) und es völlig ok sei, wenn sie am nächsten Tag nicht mehr kommen wolle (es war ein Wochend-Seminar). Auch hier also keine Diskussion, sondern für jede/n die Freiheit authentisch und sich treu zu bleiben. Sie kam wieder und meinte am Ende, das sei eines der besten Seminare gewesen, die sie je gemacht habe.

So kann es gehen, wenn man seiner Intution vertraut und eigene Konzepte loslässt. Und so bin ich auch bei mir wieder einem Konzept auf die Spur gekommen – nämlich dem, dass man angeblich bei einem Gastvortrag eine Präsentation brauche um kompetent zu wirken (laut meiner inneren Muster) … und schliesslich machen das ja alle so. Diesmal hatte ich also keine Präsentation, hab mir 3 Stunden vor dem Vortrag auf ein paar Karten notiert, was mir so spontan zu dem Thema einfiel. Was dabei heraus kam, findet sich hier in der Zusammenfassung, die ich danach geschrieben habe:  www.bwb-netzwerk.de

Die Resonanz war wie immer gut und so habe sogar ich ganz nebenbei auch wieder etwas dazu gelernt zum Thema Einfachheit und Leichtigkeit.

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Tag der Energie und die Möglichkeit die Zukunft zu bestimmen.

Am 25. September war der Tag der Energie. Das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Initiative Wissenschaft im Dialog und die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, haben dazu aufgerufen sich am Tag der Energie zu beteiligen, den Sie im Wissenschaftsjahr 2010 „Die Zukunft der Energie“ zum ersten Mal ausgerufen haben.

Was ist Energie? Alle ist Energie – auch Materie ist nichts anderes als verdichtete Energie ist. Das ist wohl allgemein bekannt. Auch unsere Gedanken sind Energie und haben demnach Einfluss auf andere Energieformen und -systeme. Unsere Gefühle sind Energie und haben also ebenso Auswirkungen auf die Umgebung, auf das energetische System unserer Mitmenschen beispielsweise. Unser Wesen ist Energie, unsere Persönlichkeit, unsere „Programme“, die uns agieren und reagieren lassen. Und auch alles um uns herum ist Energie. Alles hängt zusammen und ist miteinander verknüpft. Wenn sich in meinem energetischen System etwas verändert, zieht das unweigerlich Veränderungen in den mich umgebenden Systemen nach sich. Wenn ich meinen Arm bewege um einen Ball zu werfen, bewegt sich auch der Ball. Das erzeugt gleichzeitig Auswirkungen an dem Ort wo er landet. Ja selbst auf dem Weg dorthin werden Veränderungen verursacht – Strömungen der Luft werden verändert, auch wenn das für unsere Augen nicht sichtbar ist.

Unser Energiesystem ist nicht abgeschlossen und persönlich. Unsere Sinne und unsere Gehirn nehmen Informationen und Energie auf und geben Energie an die Umgebung ab – ob bewusst oder unbewusst. Unsere Gedanken, Gefühle, Handlungen erzeugen Wirkungen und beeinflussen andere Energiesysteme – wenn auch meist nicht unmittelbar sichtbar. Umgekehrt werden wir selbst ständig gesteuert und beeinflusst. Alles hängt auf diese Weise in einem sehr komplexen Gesamtsystem zusammen. Keine Bewusstheit über diese Vorgänge zu haben, bedeutet Fremdsteuerung und/oder Chaos. Werbung ist ein einfaches Beispiel dafür, wie Informationen, Energie, Programme in unser Bewusstsein eingeschleust werden, die uns teilweise übernehmen und unsere Handlungen steuern. Wäre es da nicht gut, selbst das Steuer zu übernehmen, zu wissen, was da läuft, warum das so läuft und wie das so läuft? Und wäre es nicht noch besser zu wissen, was man wie zum Laufen bringt? Weiterlesen „Tag der Energie und die Möglichkeit die Zukunft zu bestimmen.“

HOME

„Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Wissenschaftler sagen uns, wir hätten nur 10 Jahre um unsere Lebensweise zu ändern, um das Aufzehren von Rohstoffen zu verhindern und um eine katastrophale Entwicklung des Weltklimas zu verhindern.

Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, habe ich den Film HOME gedreht.
Damit der Film die grösstmögliche Verbreitung erhält, muss er umsonst sein; unser Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist.

Ich hätte gerne, dass HOME auch Ihr Film wird. Verteilen Sie ihn weiter. Und handeln Sie.“
Yann Arthus-Bertrand

(Gem)einsam

In den letzten Tage sind in mir zwei Gefühle sehr präsent: Einsamkeit und gleichzeitig meine Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach echter, wirklicher Gemeinschaft, wie sie mir unter Menschen selten begegnet und unter Pferden so selbstverständlich ist.

Wer fühlt sich nicht bisweilen einsam, alleine, abgeschnitten? Abgeschnitten von allem und auch von sich selbst? Wen machen nicht oft Ängste klein und eng und rufen auf zum Kampf? Also was tun? Wie damit umgehen? Weiterlesen „(Gem)einsam“

Stärken stärken

Erst mal … viel Vegnügen mit Eckart von Hirschhausen

Also:

  • seien wir uns bewusst, dass es Pinguine UND Giraffen gibt … Pferde und noch Vieles mehr,
  • lassen wir einfach das Be- und Verurteilen
  • gehen wir weiter, einen Schritt nach dem anderen
  • finden wir heraus, wer wir sind und
  • welche Umstände wir brauchen

Wir begleiten Sie gerne beim Finden Ihres Pinguins und Ihres Elements.

Die Weisheit der Kinder – 2

Gestern habe ich über die Eskalation der Ölkatastrophen geschrieben. Wie wir Menschen damit umgehen, mutet teils diletantisch, teils einfach ignorant an. Wir brauchen dringen Lösungen! Lösungen, die die Zerstörung unseres Planeten stoppen. Lösungen, die nachhaltig und gesund sind. Ich habe gestern auch einen Text von Renate Schönleber zitiert, der mich sehr bewegt hat und das auch immer noch tut. Er wirkte nach und erinnerte mich an das Grimm-Märchen „Der süsse Brei“. Und damit war ich wieder bei einem Thema, das mich auch sehr bewegt: Die Weisheit der Kinder, über die ich bereits geschrieben habe: https://philali.wordpress.com/2010/07/20/was-tun-menschen-blos/ Vielleicht sollten wir unsere Kinder nach Lösungen fragen?!

Es war einmal ein armes, frommes Mädchen, das lebte mit seiner Mutter allein, und sie hatten nichts mehr zu essen. Weiterlesen „Die Weisheit der Kinder – 2“

Was tun Menschen blos?

Schon wieder eine Ölpest, diesmal in China. Der Tagesanzeiger spricht von der «möglicherweise grössten Öl-Katastrophe in der Geschichte Chinas». Im Golf von Mexiko scheint es schon wieder ein neues Leck zu geben und BP riskiert die nächste Tiefenbohrung vor der libyschen Küste, wie in der Zeit zu lesen ist. Der wahnsinnige Run geht weiter. Die FAZ berichtet, dass China immer aggressiver nach Öl und Gas sucht und die TAZ schreibt über das Gerangel nach Profit ohne Rücksicht auf Verluste, das auch in Afrika im Gange ist. Derweil gibt es jede Menge vergessene Öl-Lecks, die munter vor sich hinsprudeln. Der Spiegel berichtet: „Um die Folgen dieser chronischen Umweltvergiftung zu besichtigen, müsse man nicht erst nach Westafrika in das berühmt-berüchtigte Nigerdelta fahren, wo auslaufendes Öl seit Jahrzehnten das einst fruchtbare Land zerstört. Im kanadischen Alberta, wo sämtliche Big Player der Ölindustrie aktiv sind, sind durch den Abbau der Ölsande riesige Giftseen und tote Flächen entstanden. In Westsibirien laufen jährlich laut Schätzungen von Umweltorganisationen mehr als 600.000 Barrel Öl aus dem maroden Pipeline-Netz aus,..“

Die Leidtragenden sind die Erde, die an allen Ecken ausgebeutet wird, das Meer und seine Bewohner, die Menschen, die in den verseuchten Gebieten leben und letzten Endes wir alle, denn Alles hängt mit Allem zusammen – energetisch und auch ganz materiell. Wer hätte noch nie von der Nahrungskette gehört? Wer wüsste nicht, dass das Sterben der Ozeane unabsehbare Folgen hat? Wer habe nichts gehört von den Flüchtlingsströmen der Menschen aus Afrika oder Südamerika, die ihre Heimat verlassen müssen, unter Anderem weil aus ihren vom Öl verseuchten Lebensräume Todeszonen wurden.

„Zeitalter des Erdöls muss enden.“, appelliert Greenpeace im Zusammenhang mit dem Unglück in China. Welches neue Zeitalter soll denn dann anbrechen? Weiterlesen „Was tun Menschen blos?“

Was hat die Zukunft mit dem Hier und Jetzt zu tun?

Gestern habe ich eine Mail von einer alten Schulfreundin bekommen. Ich möchte daraus einige Sätze zitieren, die mich zu diesem Posting inspiriert haben: „ ….. Ich habe mich gerade ein wenig auf deinen Seiten „herumgetrieben“ und war sehr angetan von dem, was du da schreibst.
Vor einiger Zeit habe ich mich gefragt, wie es sich wohl anfühlt, wenn man sich wieder wie ein Kind auf seinen Geburtstag freut. Die vielen vergangenen Geburtstage sind – mehr oder weniger – an mir vorübergegangen, waren einfach nichts Besonderes. Anfang diesen Jahres wurde mir bewusst, dass ich dieses Jahr meinen 50. vor mir hab und war mir sicher, nicht feiern zu wollen.
Was ist daraus geworden? Ein SAGENHAFT schönes Fests mit über 60 Gästen!!!

… Heute Abend, als ich mit meinem Hund die Abendrunde gemacht habe, habe ich die ersten Linden-Blüten gerochen und Glühwürmchen gesehen – du hast vollkommen recht – die Welt IST wunderschön! Und wir brauchen nicht viel, um uns dessen bewusst zu werden, wir müssen es nur zulassen. Allein diesen kleinen Hund vor rund 3 Jahren in mein Leben zu holen, war eine grandiose Idee, seither hat sich für mich vieles verändert. Ich sehe, rieche, fühle Dinge, die ich schon fast vergessen hatte und das sensibilisiert mich für vieles andere.

… Der schwierigste Weg ist ja bekanntlich, der Weg zu sich selbst, hab ich mal gelesen. …“

Ja, das mit der Freude …. Warum tun sich Erwachsene damit nur so ungeheuer schwer? Weiterlesen „Was hat die Zukunft mit dem Hier und Jetzt zu tun?“

Als der Glanz aus seinen Augen verschwand … oder: Brauchen wir ÜBERkulturelle Kompetenz?

Heute habe ich mit einer Frau gesprochen, die mir ihr Erleben in der Firma geschildert hat, in der sie HR-Managerin war. Sie schilderte mir auch, wie dort mit einem Mitarbeiter umgegangen wurde und sagte: „…. in dem Moment sah ich, wie der Glanz aus seinen Augen verschwand.“ Dieser Satz hat mich sehr berührt. Zum einen hat es mich berührt, dass diese Frau so etwas überhaupt bewusst wahrnimmt. Wer bemerkt so etwas schon in unserer Gesellschaft? Allerdings ist sie in einer anderen Kultur aufgewachsen, in einer Kultur in der Emotionalität noch selbstverständlicher und auch geschätzter ist. Sie weiss auch, was Bauchgefühl ist. Die meisten Bäuche in unserer Kultur sind als Gefühlszentrum völlig verschlossen – zugestopft mit allen möglichen Verhaltensmustern, mit weg gesperrten Gefühlen, mit runter geschluckten Verletzungen. Im Laufe des Gesprächs war ich auch überrascht, wie sie darüber sprach, wie sich Konflikte und Auseinandersetzungen in der jüngsten Vergangenheit auf ihren Körper ausgewirkt haben – wie ihr hier der Rücken brannte und dort der Bauch weh tat. Weiterlesen „Als der Glanz aus seinen Augen verschwand … oder: Brauchen wir ÜBERkulturelle Kompetenz?“

Hell und dunkel – gut und böse

Dualität bestimmt unser menschliches Denken und unsere menschliche Wahrnehmung. Jedes Kind bekommt von klein auf eingetrichtert, was gut und was böse sei. Eigentlich weiss jeder Mensch, wenn er auf die Welt kommt, genau, was gut ist im Sinne von dienlich – und auch was nicht dienlich ist, sowohl für den Einzelnen aus auch für das Gemeinwohl. Es ist einfach eine angeborene, gesunde Grundeinstellung, die auch Tieren habe. Tiere stellen das nicht in Frage und leben einfach so, wie es für sie selbst und ihre Umgebung, welche ihre Lebensgrundlage ist, gut ist. Menschen verschieben, ja verdrehen, diese gesunde Grundeinstellung durch Erziehung, Kultur, Religion. Ich will hier einige Beispiele geben.

Das Kind schreit in der Nacht, wenn es Nähe sucht. Die Eltern sind aufgrund ihrer eigenen Erziehung so verunsichert, dass sie meistens nicht in ihrem Herzen spüren, was der Grund des Weinens ist und was demnach die richtige Handlung wäre. Ich selbst habe zwei Kinder. Mein Sohn ist heute 19 Jahre alt. Er hat viel geschrien als Baby – besonders in der Nacht. Irgendwo in meinem Inneren wusste ich, dass er einfach nur Nähe sucht. Die menschlichen „Ratgeber“ und die Bücher jedoch sagten, dass ich ihn zu sehr verwöhnen würde, wenn ich ihm zuviel Aufmerksamkeit geben oder ihn gar ins elterliche Bett holen würde. Sie gaben mir auch Anleitungen, wie ich es fertig bringe ihn zu „beugen“. Ich lies ihn schreien, gab ihm zwischendurch „Sicherheit“, indem ich rief, dass ich noch da bin oder zu ihm ging – allerdings in immer grösseren Abständen, wie es die Bücher rieten. Irgendwann hat er aufgegeben. Heute schmerzt mein Herz, wenn ich das schreibe und ich habe Tränen in den Augen. Damals habe ich nicht auf mein Herz gehört, habe mich verunsichern lassen durch Verhaltensmassregeln, Rat-SCHLÄGE … meine Güte, was für ein Wort (!). Tipps geprägt von kulturellen Glaubenssätzen – doch die Kultur stellt man normalerweise nicht in Frage. Weiterlesen „Hell und dunkel – gut und böse“