Kommunikation auf Herzebene

Auf Facebook ist mir ein wunderbares und berührendes Video begegnet, das auf sehr eindrückliche Weise zeigt, wie einfühlsam und achtsam Pferde sind, wie sie uns lesen, uns in die Seele blicken, wahrhaftige Begegnung suchen … ganz ohne Worte. Weiterlesen „Kommunikation auf Herzebene“

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Lieber Mensch

Und wieder einmal ist mir ein wunderbarer Text über den Weg gelaufen, den ich gerne ins Deutsche übersetzt habe:

Lieber Mensch

Ich höre Dich denken, ich brauche einen Führer – was auch immer das sein mag.

Manche sagen, ich brauche einen starken Führer.

Andere sagen, ich brauche einen passiven Führer – was auch immer das sein mag.

Ich verstehe, dass wir unterschiedlich sind. Tust Du das?

Bitte versuche nicht, ich zu sein

und ich werde nicht versuchen, Du zu sein.

Ich will nur alles sein, was ich bin, genau hier, genau jetzt.

Falls ich, wenn wir uns treffen, in Deine Augen schauen kann

und sehe, dass Du nicht vergessen hast was alles DU bist,

dann werde ich überglücklich sein, all das zu erleben, was Du zu kreieren wünschst.

Hochachtungsvoll

Das Pferd

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe eine Frau

Und weil dieser Text so wunderbar ist, machte ich mich auf die Suche nach dem passenden Gegenstück, habe es gefunden und ebenfalls übersetzt.

 

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe eine Frau

 

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau – liebe sie wahrhaftig!

Finde die Eine, welche deine Seele berührt, die welche keinen Sinn macht.

Wirf deine Checkliste weg, lege dein Ohr auf ihr Herz und lausche.

Höre die Namen, die Gebete, die Lieder eines jeden Lebewesens –

jedes geflügelten, jedes pelzigen, jedes schuppigen,

jedes unter der Erde und jedes unter Wasser, jedes grüne und blühende,

jedes noch nicht geborene und jedes sterbende…

Höre ihre melancholischen Lobgesänge, bis zurück zu der Einen welche ihnen Leben gab.

Wenn du deinen eigenen Namen noch nicht gehört hast, hast du nicht lange genug gelauscht.

Wenn deine Augen nicht mit Tränen gefüllt sind, wenn du dich ihr nicht zu Füssen wirfst,

dann hast Du nie darum getrauert, sie fast verloren zu haben.

 

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau, eine einzige Frau

jenseits deiner selbst, jenseits von Begehren und Vernunft,

jenseits deiner männlichen Vorlieben für Jugend, Schönheit und Abwechslung

und all deiner oberflächlichen Konzepte von Freiheit.

Wir haben uns selbst so viele Wahlmöglichkeiten gegeben

wir haben vergessen, dass wahrhaftige Befreiung

daher kommt, mitten im Seelenfeuer zu stehen

und unsere Widerstände gegen die Liebe durchzubrennen.

Es gibt nur eine Göttin.

Schaue in Ihre Augen und siehe – sieh wirklich

ob sie diejenige ist, welche die Axt an Deinen Hals führt.

Wenn nicht, geh weg. Genau jetzt.

Verschwende keine Zeit mit „Probieren“.

Wisse, dass deine Entscheidung nichts mit ihr zu tun hat

Weil es nicht darum geht, mit wem

sondern wann du wählst, dich hinzugeben.

 

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau.

Liebe sie für das Leben – jenseits deiner Angst vor dem Tod

jenseits deiner Angst, manipuliert zu werden

von der Mutter in deinem Kopf.

Sag ihr nicht, du wärest bereit, für sie zu sterben.

Sag ihr, du bist bereit, mit ihr zu LEBEN,

Bäume mit ihr zu pflanzen und diese wachsen zu sehen.

Sei ihr Held, indem du ihr sagst, wie wunderschön sie ist in ihrer verletzlichen Erhabenheit,

indem du ihr jeden Tag hilfst, sich daran zu erinnern, dass SIE eine Göttin IST

durch deine Bewunderung und Hingabe.

Weiterlesen „Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe eine Frau“

Das weise Ross mit Namen „Ross“

Es heisst tatsächlich Ross, diese Pferd, welches in einem Navajo-Reservat lebt und uns  erklärt, was die Essenz dessen ist, ein Pferd zu sein. Ross lässt uns schmunzeln und zeigt uns ganz nebenbei Wesentliches über die Freude am Leben.

„Horse You See“, in Navajosprache mit englischen Untertitles
Übrigens gibt es am 30. September wieder die Gelegenheit an einem HORSE-WISDOM-Seminar teilzunehmen – diesmal am Bodensee auf der Halbinsel Höri.

Unsere Gastgeber sind Sieglinde Müller und ihre 12 Pferde und Ponys. Der Unterbühlhof ist ein wunderbarer kraftvoller Ort am Südhang des Schienerbergs auf  Halbinsel Höri. Mitten in einem Naturschutzgebiet sind hier auf einem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Bauernhof die Kinder- und Jugendfarm und der Reitverein Löwenherz beheimatet.

Man muss mich ja nicht mögen!

Vor ein paar Wochen hatte ich einen Traum. Ich träumte, dass mir jemand sagte, dass ich Krebs habe und das hat mich sehr erschreckt und sehr tief betroffen gemacht. Wenn ein Traum solch eine gefühlsmässige Intensität hat, dann nehme ich das sehr ernst. Also wollte ich dem sofort nachgehen und begann mir Fragen zu stellen.

Krebs ist eine ziemliche subtile Form der Selbstzerstörung und (im Gegensatz zum „normalen“ Selbstmord) auch noch gesellschaftlich toleriert. So toleriert, dass die meisten Menschen sich des Verursacherprinzips überhaupt nicht bewusst sind. Es wird mit dieser Krankheit umgegangen, wie mit einem Feind, den es zu bekämpfen gilt, der/die Patient/in ist das Opfer, bekommt jede Menge Mitleid und wir aufgefordert nicht aufzugeben und gegen den Krebs zu kämpfen. Dabei ist der Krebs an sich schon ein Ausdruck des Kampfes – gegen sich selbst, gegen das Selbst, gegen die Seele. Weiterlesen „Man muss mich ja nicht mögen!“

OPENING – Öffnung

Wenn Menschen geboren werden sind sie offen. Offen für jegliche Emotion und Erfahrung, Offen das Leben, für die Seele. Offen für Impulse und Entdeckungen. Offen für alle Energien um sie herum. Sie unterscheiden nicht einmal zwischen „ihren“ Emotionen und denen der „Anderen“ – es gibt keinen Unterschied, keine Trennung. Es gibt auch keine Wertung, keine Gut oder Böse, kein Hell oder Dunkel. Es gibt keine Schuld und keine Sünde. Es gibt einfach nur das Leben, die Bewegung, die Freude über Entdeckungen, Wachstum. Bewusstheit und Einheit. Es ist nicht einmal ganz richtig zu schreiben „offen für“, denn selbst diese Formulierung ist schon Ausdruck von Trennung zwischen Innen und Aussen. Sie SIND einfach.

Dann kommt die Kultur, Weiterlesen „OPENING – Öffnung“

Social Media vs Telepathie

… eigentlich zum Wiehern, diese menschliche Social-Media-Hype, oder?

Vor 15 Jahren habe ich mich, obwohl selbständig, noch gegen die Anschaffung eines Handy gewehrt. Heute habe ich zwei – eines für das schweizerische und eines für das deutsche Netz. Selbstverständlich kam ich auch bald um einen Laptop nicht mehr herum und eine Internetseite musste auch irgendwann her. Selbstredend, dass ich in XING vertreten bin und einen Blog habe ich nun auch seit diesem Jahr.

Up to date bin ich immer noch nicht – ich habe da immer noch Widerstände gegen Twitter, Facebook, MySpace und so weiter. Ich besitze auch kein iPhone, nicht mal einen iPod oder einen sonstigen MP3-Player. In Foren betätige ich mich so gut wie gar nicht, weil mir der altmodische persönliche Austausch immer noch lieber ist. …. Nun ja, vielleicht ist ein Facebook-Eintrag mein persönlicher Social-Media-Fortschritt im kommenden Jahr … ich muss doch zugeben, die Neugier ist, heraus zu finden, was da so faszinierend sein soll.

Eigentlich … allerdings … in Wahrheit … auch auf die Gefahr hin, dass sich der ein oder andere lächelnd an die Stirn tippt …

Ich fände es viel begrüssenswerter, wenn Weiterlesen „Social Media vs Telepathie“

Friends of the earth

Friends of the earth, Freunde der Erde, das sind Pferde zweifellos und auch alle anderen Tiere und Pflanzen auf diesem Planeten. Und die Menschen? Die meisten Menschen verhalten sich nicht wirklich wie Freunde dieser Erde, die sie nährt. Schon mehrfach habe ich darüber geschrieben und seit einigen Tagen frage ich mich, ob das überhaupt sinnvoll ist. Wollen Menschen das lesen? Schon wieder dieses „Negative“? Wollen sie nicht eine positive Sicht der Dinge? Wie schaffe ich dieses Spagat – zum Hinschauen animieren auf der einen Seite und dennoch positiv sein ohne zu beschönigen?

Antworten lieferte mir ein Interview mit dem Nigerianer Nnimmo Bassey, Präsident der internationalen Umweltorganisation «Friends of the Earth». Die Ölpest, die seit Jahrzehnten Nigeria verseucht, ist für mich nichts Neues. Doch aus der persönlichen Sicht dieses Mannes, auch über die wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge zu lesen, das hat mich eben sehr bewegt hat.. Und besonders nachdenklich machte mich die Art und Weise, mit der dieser Mensch, mit diesem Thema und seiner persönlichen Betroffenheit damit umgeht. Weiterlesen „Friends of the earth“

(Gem)einsam

In den letzten Tage sind in mir zwei Gefühle sehr präsent: Einsamkeit und gleichzeitig meine Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach echter, wirklicher Gemeinschaft, wie sie mir unter Menschen selten begegnet und unter Pferden so selbstverständlich ist.

Wer fühlt sich nicht bisweilen einsam, alleine, abgeschnitten? Abgeschnitten von allem und auch von sich selbst? Wen machen nicht oft Ängste klein und eng und rufen auf zum Kampf? Also was tun? Wie damit umgehen? Weiterlesen „(Gem)einsam“