Du bist genug!

Du denkst, es reicht nicht,

wenn Du offen und wahrhaftig mit mir bist?

 

Du denkst, es reicht nicht,

dass Du so überaus achtsam und liebevoll bist?

 

Du denkst es reicht nicht,

wenn Du mir Zärtlichkeit und Liebe im Überfluss gibst?

 

Du denkst es reicht nicht,

dass Du neue weite Räume in mir öffnest?

 

Du denkst es reicht nicht,

den Mut zu haben, Dich mir zu zeigen in Deiner ganzen Verletzlichkeit?

 

Du denkst es reicht nicht,

wenn Du Dich einlässt , auf mich, auf Dich, auf uns, ganz und gar?

 

Du denkst, mir genügt das nicht?

Du denkst, ich erwarte mehr?

 

Solche Gedanken sind nur eine Illusion,

Relikte aus der Vergangenheit,

 

die Dich davon abhalten wollen,

Deine Wunder-volle Grösse zu spüren.

 

Du bist genug!

Mehr als genug!

 

Du bist!

Und lässt mich sein!

 

Durch Dich kann ich spüren,

dass auch ich genug bin!

liebevolle-umarmung

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Erinnern wir uns! …. Es ist das Leben!

Heute habe ich in alten Unterlagen gekramt und habe etwas gefunden, das ich vor 10 Jahren geschrieben habe und das immer noch aktuelle ist. Ich sass bei Starbucks an der Börse in Frankfurt. Ich schaute vom Fenster in der oberen Etage auf die Strasse, auf den Strom der Menschen da unten. Ich beobachtete, liess es auf mich wirken. Beobachtete auch meine Gedanken, Gefühle dazu … und begann zu schreiben …

Sie rennen, sie hetzen, sie rennen selbst bei Reden. Es ist eine Schablone – gelegt über das tote Leben um diesen Tod und die innere Starre nicht zu spüren, nicht bemerken zu müssen. Wehe, wenn ein Break eintritt, durch Krankheit, Wochenende, Urlaub … dann droht die Leere spürbar, gegenwärtig zu werden. Also gilt es, auch dies zu deckeln. Krankheit wird weg medikamentiert, Freizeit mit Aktivität gefüllt.

Irgendwann der Burnout, der Zusammenbruch oder auch „nur“ die Frage nach dem Sinn. Was jetzt? Auszeit im Kloster? Vision Quest? Coaching?

„Auszeit“ – das Wort ist interessant. Gibt es eine Auszeit vom Leben? Das Leben ist ein Fluss, der nicht anhält – nicht einmal mit dem Tode, der lediglich den physischen Körper vergehen lässt. Andererseits nehmen die meisten von uns andauernd eine Auszeit vom Leben, denn dieses ganze Gehetze ist doch nicht wirklich Leben!? Es tut nur so. Dieses Rennen ist ohne Herz, ohne Liebe, ohne Freude.

Wenn Kinder rennen und springen, dann tun sie dies aus einem inneren Bedürfnis heraus; sie tun es mit Freude; es ist ihr natürlicher Antrieb. Ihre Seele bewegt ihren Körper und lässt ihn ohne Überlegung und ohne Planung die Richtung finden.

Erwachsene rennen, weil sie sich von äusseren Zwängen gehetzt fühlen. Sie rennen in ihrer Freizeit, weil „man“ etwas „für sich“ tun muss, weil man fit bleiben muss, weil man der vorgegebenen Norm genügen will und will man sonst ein schlechtes Gewissen hat. „Leistungs“-Sport … auch so ein Thema. Schneller sein, besser sein! Gewinnen! Ein bisweilen brutales Geschäft! Ohne Herz!?

Ja, da ist die Freude über einen Erfolg, über einen Siege. Aber was ist, wenn man nicht der/die Beste ist? Freud und Leid liegen so dicht nebeneinander. Schmach! Versagen! Niederlage! Da genügt es nicht, sich zu freuen über die Bewegung an sich, einfach über das Da-Sein.

So ist es auch im Allgemeinen in der Wirtschaft. Besser sein! Erfolgreicher sein! Karriere! Profitsteigerung! Wachstum! Und wo bleibt das innere Wachstum, das Wachstum von Innen?

Der Unterschied zwischen der Energie der Kinder zu derjenigen der meisten Erwachsenen ist, dass ihre Energie von innen kommt. Die meisten Erwachsenen haben sich von dieser Quelle abgeschnitten, wurden abgeschnitten – man nennt das: erwachsen werden. Deshalb meinen sie, äussere Energiequellen anzapfen zu müssen, auch wenn sie sich dessen selten bewusst sind.

Es wird Zeit, dass wir uns erinnern! Daran, dass wir existieren können – besser und nachhaltiger sogar – ohne andere „anzuzapfen“. Es gibt ein logischen, naheliegende Alternative: die eigene Quelle erschliessen, wieder öffnen. Das ist einfach und doch wieder nicht. It’s simple but not easy.

Es ist einfach, weil es „nur“ unserer Bereitschaft bedarf. Und es ist nicht einfach, weil damit auch die allmähliche Bewusstheit verbunden ist, die wir die ganze Zeit vermieden haben, weil viele unbequeme und oft sehr schmerzhafte Erkenntnisse damit verbunden sind. Es gehört dazu die Bereitschaft, sich möglicherweise einzugestehen, dass wird den „falschen“ Weg eingeschlagen haben – nämlich nicht unseren Seelenweg, sondern den der Selbst-Verleugnung und der allmählichen Selbstzerstörung. Oft ist damit die Erkenntnis verbunden, dass wir am falschen Ort sind oder mit dem falschen Partner zusammen sind oder dass wir den falschen Job haben – manchmal alles zusammen.

Wenn wir dies erkennen und weiterleben oder besser gesagt wieder leben wollen, müssen wir die illusorischen „Komfortzonen“ verlassen. Dazu gehört Mut, denn etwas anderes kennen wir nicht oder glauben wir nicht zu kennen.

Oder kennen wir es vielleicht doch, was da auf der „anderen Seite“ wartet?

Woher kommt die Sehnsucht, die sich immer wieder aus dem Herzen meldet?

Da war doch was?

 

Wie war das, als wir selbst noch Kind waren?

Wovon haben wir geträumt?

Wie haben wir uns gefühlt, bevor die Programmierung eingesetzt hat?

 

Erinnern wir uns! Auch wenn es manchmal schmerzhaft ist – es lohnt sich!

Es ist das Leben!

Lasst die Kinder an die Macht – auch die inneren Kinder in Euch!

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Hey Mann!

 

Hey Mann!

Hey Mann, höre mir zu, hör mit Deinem Herzen,

denn ich habe Dir etwas Wichtiges zu sagen!

Es drängt vehement aus meinem Herzen nach draussen

Mein Hals hat immer noch Angst vor dem Ausdruck meiner Selbst,

doch ich werde erlauben, dass die Worte ihren Weg zu Dir finden.

 

Du fragst, wovor ich Angst habe?

Weiterlesen „Hey Mann!“

Lieber Mensch

Und wieder einmal ist mir ein wunderbarer Text über den Weg gelaufen, den ich gerne ins Deutsche übersetzt habe:

Lieber Mensch

Ich höre Dich denken, ich brauche einen Führer – was auch immer das sein mag.

Manche sagen, ich brauche einen starken Führer.

Andere sagen, ich brauche einen passiven Führer – was auch immer das sein mag.

Ich verstehe, dass wir unterschiedlich sind. Tust Du das?

Bitte versuche nicht, ich zu sein

und ich werde nicht versuchen, Du zu sein.

Ich will nur alles sein, was ich bin, genau hier, genau jetzt.

Falls ich, wenn wir uns treffen, in Deine Augen schauen kann

und sehe, dass Du nicht vergessen hast was alles DU bist,

dann werde ich überglücklich sein, all das zu erleben, was Du zu kreieren wünschst.

Hochachtungsvoll

Das Pferd

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe eine Frau

Und weil dieser Text so wunderbar ist, machte ich mich auf die Suche nach dem passenden Gegenstück, habe es gefunden und ebenfalls übersetzt.

 

Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe eine Frau

 

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau – liebe sie wahrhaftig!

Finde die Eine, welche deine Seele berührt, die welche keinen Sinn macht.

Wirf deine Checkliste weg, lege dein Ohr auf ihr Herz und lausche.

Höre die Namen, die Gebete, die Lieder eines jeden Lebewesens –

jedes geflügelten, jedes pelzigen, jedes schuppigen,

jedes unter der Erde und jedes unter Wasser, jedes grüne und blühende,

jedes noch nicht geborene und jedes sterbende…

Höre ihre melancholischen Lobgesänge, bis zurück zu der Einen welche ihnen Leben gab.

Wenn du deinen eigenen Namen noch nicht gehört hast, hast du nicht lange genug gelauscht.

Wenn deine Augen nicht mit Tränen gefüllt sind, wenn du dich ihr nicht zu Füssen wirfst,

dann hast Du nie darum getrauert, sie fast verloren zu haben.

 

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau, eine einzige Frau

jenseits deiner selbst, jenseits von Begehren und Vernunft,

jenseits deiner männlichen Vorlieben für Jugend, Schönheit und Abwechslung

und all deiner oberflächlichen Konzepte von Freiheit.

Wir haben uns selbst so viele Wahlmöglichkeiten gegeben

wir haben vergessen, dass wahrhaftige Befreiung

daher kommt, mitten im Seelenfeuer zu stehen

und unsere Widerstände gegen die Liebe durchzubrennen.

Es gibt nur eine Göttin.

Schaue in Ihre Augen und siehe – sieh wirklich

ob sie diejenige ist, welche die Axt an Deinen Hals führt.

Wenn nicht, geh weg. Genau jetzt.

Verschwende keine Zeit mit „Probieren“.

Wisse, dass deine Entscheidung nichts mit ihr zu tun hat

Weil es nicht darum geht, mit wem

sondern wann du wählst, dich hinzugeben.

 

Wenn du die Welt verändern willst… liebe eine Frau.

Liebe sie für das Leben – jenseits deiner Angst vor dem Tod

jenseits deiner Angst, manipuliert zu werden

von der Mutter in deinem Kopf.

Sag ihr nicht, du wärest bereit, für sie zu sterben.

Sag ihr, du bist bereit, mit ihr zu LEBEN,

Bäume mit ihr zu pflanzen und diese wachsen zu sehen.

Sei ihr Held, indem du ihr sagst, wie wunderschön sie ist in ihrer verletzlichen Erhabenheit,

indem du ihr jeden Tag hilfst, sich daran zu erinnern, dass SIE eine Göttin IST

durch deine Bewunderung und Hingabe.

Weiterlesen „Wenn du die Welt verändern möchtest, liebe eine Frau“

Was, wenn ….

Was, wenn ich nicht über das Wetter reden will?
Was, wenn ich stattdessen über die Zweifel sprechen will, die auf Zehenspitzen deinen Rücken emporklettern, sich zwischen deinen Wirbeln einnisten und deine Wirbelsäule aufweichen? Was, wenn ich dich fragen will, was dich nachts wach hält, wenn der Rest der Welt schlafen gegangen ist, und nach diesem immer wiederkehrenden Traum und was du glaubst, was er bedeutet? Was, wenn ich etwas über die rosa Narbe an deinem Kinn wissen will und woher du sie hast und warum du versuchst, sie mit deinem Schal zu verstecken?
Weiterlesen „Was, wenn ….“

Empathie

Vorgestern bekam ich einen Link geschickt zu einem wunderbaren Beitrag über Empathie und den Unterschied zu Sympathie. Dr Brené Brown ist mir bereits gekannt als eine wunderbare und humorvolle Rednerin und die Illustration zu diesem kurzen Beitrag, den ich mir eben angesehen habe, ist ebenso wunderbar.

Darüber bin ich auf einen weiteren Beitrag gestossen, der nochmal eine andere, kollektive Sicht auf das Thema Empathie eröffnet.

Heute ist der 2. Weihnachtstag – was für ein überaus passendes Thema an diesem Tag, der auch noch der erste Tag der 12 kommenden Rauhnächste ist.

Mehr Worte will ich gar nicht verlieren – zumal Empathie eh keine Worte braucht, sondern einfach ein offens Herz. Ich lade einfach dazu ein, 13 Minuten Zeit zu nehmen und die folgenden Beiträge über Empathie anzuschauen:

Weiterlesen „Empathie“

Das weise Ross mit Namen „Ross“

Es heisst tatsächlich Ross, diese Pferd, welches in einem Navajo-Reservat lebt und uns  erklärt, was die Essenz dessen ist, ein Pferd zu sein. Ross lässt uns schmunzeln und zeigt uns ganz nebenbei Wesentliches über die Freude am Leben.

„Horse You See“, in Navajosprache mit englischen Untertitles
Übrigens gibt es am 30. September wieder die Gelegenheit an einem HORSE-WISDOM-Seminar teilzunehmen – diesmal am Bodensee auf der Halbinsel Höri.

Unsere Gastgeber sind Sieglinde Müller und ihre 12 Pferde und Ponys. Der Unterbühlhof ist ein wunderbarer kraftvoller Ort am Südhang des Schienerbergs auf  Halbinsel Höri. Mitten in einem Naturschutzgebiet sind hier auf einem biologisch-dynamisch bewirtschafteten Bauernhof die Kinder- und Jugendfarm und der Reitverein Löwenherz beheimatet.

Nie mehr Müll? Cradle to Cradle – eine industrielle Revolution

Ich schreibe über Themen, die mich bewegen – manchmal über Dinge, die mich bestürzen, manchmal über Dinge, die mich begeistern. Mein Anliegen ist dabei, einen Beitrag zu Bewusstheit und Entwicklung zu leisten. Nicht immer habe ich eine Lösung parat, wenn ich auf Missstände aufmerksam machen will. Eher denke ich, die Lösungen entwickeln sich aus uns selbst, wenn wir uns bewusst werden, wo wir Veränderung suchen und gleichzeitig den Fokus in die Zukunft richten und eine Vision entwickeln.

Visionen, die andere Menschen entwickelt haben, sind oft ansteckend und anregend. Eine Vision, die mich begeistert, will ich heute präsentieren. Weiterlesen „Nie mehr Müll? Cradle to Cradle – eine industrielle Revolution“