Gemeinsam für die Erde

In meinem letzten Posting „Friends of the earth“ schrieb ich über Nnimmo Bassey. Im Nachhinein war ich doch unsicher, ob der Eindruck, den ich von ihm hatte und dort beschrieb, überhaupt stimmt, da ich ja nur ein Interview gelesen hatte. Das was ich beschrieben habe, kam ja „nur“ gefühlsmässig bei mir an. Also suchte ich im Internet nach Videos, denn immerhin ist es noch mal anders jemand zu sehen und zu hören. Unter anderem fand ich eine Videoaufnahme vom Earth Day in Cochabamba, dem alternativen Klimagipfel im April 2010. Diese konnten mir nicht nur mein Gefühl eindrucksvoll bestätigen, sondern brachte auch die Sehnsucht zum Ausdruck, die ich in meinem vorletzten Posting „(Gem)einsam“ beschrieben habe.

Aber schauen, hören, fühlen Sie selbst: Weiterlesen „Gemeinsam für die Erde“

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(Gem)einsam

In den letzten Tage sind in mir zwei Gefühle sehr präsent: Einsamkeit und gleichzeitig meine Sehnsucht nach Gemeinschaft, nach echter, wirklicher Gemeinschaft, wie sie mir unter Menschen selten begegnet und unter Pferden so selbstverständlich ist.

Wer fühlt sich nicht bisweilen einsam, alleine, abgeschnitten? Abgeschnitten von allem und auch von sich selbst? Wen machen nicht oft Ängste klein und eng und rufen auf zum Kampf? Also was tun? Wie damit umgehen? Weiterlesen „(Gem)einsam“

Was sollen nur die Nachbarn denken!

Mal wieder sind es meine Kinder, die mich zum Nachdenken oder, besser gesagt, zum Nachfühlen bringen über die gesellschaftlichen Programme, die ich verinnerlicht habe. In letzter Zeit ist es öfter vorgekommen, dass meine Kinder zu Hause im Streit geschrien und manchmal auch recht unflätige Worte von sich gegeben haben. Ich bin dann jedes Mal zusammengezuckt und hatte Angst, was die Nachbarn wohl denken mögen. Ausgerechnet ich, die ich Menschen nahe bringen will, mehr Emotionalität zu erlauben! Augerechnet ich fühle mich in letzter Zeit immer öfter dem „Was-sollen-die-Nachbarn-denken-Programm“ ausgeliefert.

„Ausgeliefert“ und „verinnerlicht“ – ja, das sind tatsächlich die richtigen Ausdrücke. Die Programme sind tief in meinem Inneren gespeichert, tief in der Zellstruktur, und ich fühle mich dem wirklich ausgeliefert. Ganz automatisch, zwangs-läufig, lege ich eine von zwei Verhaltensweisen an den Tag: entweder rege ich mich auf und werde am Ende selbst noch laut oder ich schrumpfe innerlich, und bettle fast darum, dass sie doch bitte, bitte etwas leiser sein mögen. Mir ist natürlich bewusst, dass die eine Reaktion ebenso wenig dienlich ist wie die andere. Nun ja, an der Stelle will ich mir zugute halten: immerhin ist es mir bewusst! Doch wie komme ich nun, von der Bewusstheit darüber, zu einem anderen Umgang mit dieser emotionalen Herausforderung und noch mehr zu einem anderen Umgang mit meinen Kindern? Weiterlesen „Was sollen nur die Nachbarn denken!“