Erinnere Dich!

Letztes Jahr habe ich einen Brief an mich selbst geschrieben – zur Erinnerung im Bedarfsfall. Einen Brief der mich an die Kostbarkeit meines Lebens und an meine Herzenswünsche erinnern soll, wenn es mal wieder NOTwendig sein sollte. Er hat mir soo gut getan in den vergangenen Tagen und vielleicht tut er auch Dir gut. Ich teile ihn gern mit Dir.

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Angst essen Seele auf

„Angst essen Seele auf“. Seit einigen Tagen begleitet mich innerlich der Titel des Films von Rainer Werner Fassbinder.

Heute hat meine Tochter eine Aufnahmeprüfung für eine Ausbildung. Heute Morgen war der praktische Teil – gerade läuft die schriftliche Prüfung. In der Pause kam sie total deprimiert nach Hause und wollte gar nicht mehr gehen. Sie sagte, dass sie alles vermasselt habe. Sie sagte, ihre Hände haben gezittert, sie konnte die Arbeit nicht mit der gebotenen Sorgfalt ausführen. Die Maschine an der sie gearbeitet hat lief schneller als sie das wollte und sie wusste gar nicht warum. Sie hatte Tränen in den Augen und war voller Verzweiflung. Sie sagte, eigentlich brauche sie ja zum zweiten Teil gar nicht mehr hinzugehen.

Ich spürte ihre Angst, nach dem Abschluss der mittleren Reife den Weg nicht zu finden, der sie weiter führt. Ich sagte ihr, dass sich etwas finden werde, was für sie stimmt. Doch ich spürte, dass meine Worte hier allenfalls beschwichtigen können. Beschwichtigen heisst, dass Gefühle wie Giftmüllfässer im inneren Meer versenkt werden – sie lösen sich dadurch aber nicht auf. Also fragte ich mich: was braucht es jetzt? Weiterlesen „Angst essen Seele auf“

… ein guter Zeitpunkt für einen Perspektivenwechsel.

Heute habe ich eine Freundin besucht – wir waren zusammen auf der Pferdemesse. Es geht ihr nicht gut. Sie ist in einer grossen Verzweiflung und fühlt sehr starke Existenzängste. In den letzten Jahren hat sie in ihrem Leben vieles verändert auf der Suche nach einem Leben, das es wert ist, Leben genannt zu werden. Ihr altes „Leben“ bestand au dem Rennen im Hamsterrad der Firma, dem Versuch in einer sehr männlich dominierten Branche ihr Weiblichkeit zu bewahren und es bestand auch aus, oft schwerer, Krankheit. Die Sehnsucht, nach etwas anderem liess sie nie los und sie probierte einige Wege aus auf der Suche nach diesem anderen. Schliesslich spürte sie, dass es eine tiefgreifende Veränderung ihrer Umstände brauchte. Sie setzte um, was sie schon länger tun wollte und trennte sich von ihrem Mann. Sie merkte, dass sie es in der Firma nicht mehr aushielt und fand auch den Mut, den gut bezahlten Job zu kündigen um sich selbständig zu machen. Und wo sich schon mal dabei war, wechselte sie auch gleich den Ort und zog um – ans Wasser, das wollte sie schon immer hin. Das Wasser, das Fliessen, das war schon immer ihr Ding.

Nun, nach zwei Jahren, merkt sie, dass sie selbst nicht im Fluss ist. Sie steckt mit beiden Beinen in einem Sumpf aus alten Mustern und Strukturen. Sie sucht Leichtigkeit, sie sucht Wege aus der Lähmung heraus zu kommen und es ist ihr sehr bewusst, dass die tiefe Wahrheit die ist, dass sie den Willen zum Leben immer noch nicht gefunden hat. Weiterlesen „… ein guter Zeitpunkt für einen Perspektivenwechsel.“

2012 … Hat schon mal jemand ein Pferd mit einer Uhr gesehen?

Heute habe ich in einem Blogeintrag von Andrew Terker – http://theonesoul.ch/news/  – über seine Interpretation des im Mayakalender für das Jahr 2012 angekündigte Ende der Zeit gelesen. Er schreibt: „2012 wird das Jahr des grossen Umbruchs sein. Was meine ich damit? Wir werden endlich anfangen zu begreifen, dass wir als Spezies nicht mehr so weitermachen können wie bisher.“

Ich möchte glauben, dass das Jahr 2012 ein Umkehrpunkt ist, das Ende der Trennung. Ich möchte das glauben und doch habe ich Zweifel, dann es wäre nicht das erste Mal, dass ich erlebe, dass meine Hoffnung eine Option auf eine Zukunft war, die dann nicht eingetreten ist. Weiterlesen „2012 … Hat schon mal jemand ein Pferd mit einer Uhr gesehen?“

MarketingMitGefühl

Heute Nacht habe ich von einer Frau geträumt, mit der ich letzte Woche ein Coaching-Gespräch hatte. Sie ist Goldschmiedin und macht sich gerade selbständig. Unter anderem will sie individuellen Schmuck für ihre Kundinnen und Kunden herstellen – Seelenschmuck im wahrsten Sinne des Wortes. Das heisst, sie hat die Intention, sich in ihrer Arbeit vollkommen auf ihre Kunden einzulassen um ein Schmuckstück zu kreieren, das dem Träger vollkommen entspricht, das authentisch ist, im Einklang mit dem Träger – ein Schmuckstück, das dazu dient, sich selbst, die Seele zu spüren.

Da sie nun natürlich bekannt werden will und nicht genau weiss, wie sie das anstellen soll, war sie bei verschiedenen Marketingberatern. Doch sie hat nicht die Antworten gefunden, die sie gesucht hat. Weiterlesen „MarketingMitGefühl“