Die Weisheit der Menschen? Über IQ, EQ und SQ!

Menschen haben einen höheren IQ als Tiere – sagen Menschen.

Dann kann  IQ wohl nicht der einzige Massstab für Intelligenz sein. Denn Menschen sind meines Wissens die einzige Spezies auf diesem Planeten, die ihre Umgebung systematisch zerstört, die sich untereinander ohne Not bekämpft, tötet, ausrottet, versklavt. Menschen sind meines Wissens die einzigen Lebewesen auf der Erde, die sich im Allgemeinen nicht bewusst sind, dass sie ein Teil des grossen Ganzen sind, welches sie selbst immer mehr aus dem Gleichgewicht bringen. Das finde ich nicht gerade intelligent.

Menschen wissen zwar, dass ihre ganzen Systeme – die wirtschaftlichen, die sozialen, die politischen – in immer neuen Krisen stecken. Sie wissen zwar, dass Wenige auf Kosten von Vielen leben, dass sie diese Vielen ausbluten, bis irgendwann nichts mehr übrig bleibt. Sie wissen auch, dass sie ihre natürliche Umwelt immer weiter ausbeuten und ruinieren bis der vollständige Kollaps der Öko-Systeme droht. Dies alles wissen sie und sie machen dennoch einfach so weiter. Wenige versuchen die Selbstzerstörung aufzuhalten. Viele bevorzugen es wegzusehen, sich zu betäuben, sich zu beruhigen, so zu tun, als sei ja alles gar nicht so schlimm. Sollte das ein Zeichen von Intelligenz sein?

Pferde verhalten sich da bei Weitem intelligenter – ebenso wie alle Tiere. Ich sehe das jedenfalls so. Man kann also zu dem Schluss kommen, dass der IQ nicht der einzige Massstab ist. Weiterlesen „Die Weisheit der Menschen? Über IQ, EQ und SQ!“

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… ein guter Zeitpunkt für einen Perspektivenwechsel.

Heute habe ich eine Freundin besucht – wir waren zusammen auf der Pferdemesse. Es geht ihr nicht gut. Sie ist in einer grossen Verzweiflung und fühlt sehr starke Existenzängste. In den letzten Jahren hat sie in ihrem Leben vieles verändert auf der Suche nach einem Leben, das es wert ist, Leben genannt zu werden. Ihr altes „Leben“ bestand au dem Rennen im Hamsterrad der Firma, dem Versuch in einer sehr männlich dominierten Branche ihr Weiblichkeit zu bewahren und es bestand auch aus, oft schwerer, Krankheit. Die Sehnsucht, nach etwas anderem liess sie nie los und sie probierte einige Wege aus auf der Suche nach diesem anderen. Schliesslich spürte sie, dass es eine tiefgreifende Veränderung ihrer Umstände brauchte. Sie setzte um, was sie schon länger tun wollte und trennte sich von ihrem Mann. Sie merkte, dass sie es in der Firma nicht mehr aushielt und fand auch den Mut, den gut bezahlten Job zu kündigen um sich selbständig zu machen. Und wo sich schon mal dabei war, wechselte sie auch gleich den Ort und zog um – ans Wasser, das wollte sie schon immer hin. Das Wasser, das Fliessen, das war schon immer ihr Ding.

Nun, nach zwei Jahren, merkt sie, dass sie selbst nicht im Fluss ist. Sie steckt mit beiden Beinen in einem Sumpf aus alten Mustern und Strukturen. Sie sucht Leichtigkeit, sie sucht Wege aus der Lähmung heraus zu kommen und es ist ihr sehr bewusst, dass die tiefe Wahrheit die ist, dass sie den Willen zum Leben immer noch nicht gefunden hat. Weiterlesen „… ein guter Zeitpunkt für einen Perspektivenwechsel.“