FRAG MICH, wenn Du wissen willst

ICH BIN eine Wissende

Du auch

Ich weiss Vieles, aber nicht alles

ebenso wie Du.

 

Unser Wissen hat Gemeinsamkeiten

doch es deckt sich nicht

Unser Wissen ergänzt sich und widerspricht sich

– manchmal nur scheinbar.

 

Unser Wissen beruht auf Gehörtem, Gesehenem,

Gelesenem, Gefühltem … auf unseren Erfahrungen

Deinen und meinen und Denen, welche vor uns kamen

ganz persönlich mit all der Vielfalt.

 

ICH FRAGE DICH, weil Weiterlesen „FRAG MICH, wenn Du wissen willst“

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bei dir darf ich

bei dir darf ich …

schwach sein und stark

laut und still

fröhlich und traurig

 

bei dir darf ich

querdenken, querfühlen

so sein, anders sein

wie auch immer sein

 

bei dir darf ich

verrückt sein,

ver-rückt aus den Mustern

die ich mit dir brechen darf

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Tanz mit dem Universum

Es nähert sich das Jahresende und es sind diese Tage, die auch Rauhnächte genannt werden. Diese 12 magischen Tage um den Jahreswechsel galten schon unseren frühen Vorfahren als Zeit der Wandlungen, Begegnungen und des Orakelns.

Ich finde es sehr passend, dass mir gerade heute virtuell ein faszinierender Mensch begegnet ist, der den stetigen Wandel lebt und einiges ausdrückt, dass sehr zukunfts-weise ist.

Den kleinen Film über Peter Donnelly, den Sandtänzer, möchte ich heute teilen, denn er stellt geradezu ein Sinnbild des Wandels dar, der in der Zukunft noch schneller und aufregender auf uns zukommen mag.

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Hell und dunkel – gut und böse

Dualität bestimmt unser menschliches Denken und unsere menschliche Wahrnehmung. Jedes Kind bekommt von klein auf eingetrichtert, was gut und was böse sei. Eigentlich weiss jeder Mensch, wenn er auf die Welt kommt, genau, was gut ist im Sinne von dienlich – und auch was nicht dienlich ist, sowohl für den Einzelnen aus auch für das Gemeinwohl. Es ist einfach eine angeborene, gesunde Grundeinstellung, die auch Tieren habe. Tiere stellen das nicht in Frage und leben einfach so, wie es für sie selbst und ihre Umgebung, welche ihre Lebensgrundlage ist, gut ist. Menschen verschieben, ja verdrehen, diese gesunde Grundeinstellung durch Erziehung, Kultur, Religion. Ich will hier einige Beispiele geben.

Das Kind schreit in der Nacht, wenn es Nähe sucht. Die Eltern sind aufgrund ihrer eigenen Erziehung so verunsichert, dass sie meistens nicht in ihrem Herzen spüren, was der Grund des Weinens ist und was demnach die richtige Handlung wäre. Ich selbst habe zwei Kinder. Mein Sohn ist heute 19 Jahre alt. Er hat viel geschrien als Baby – besonders in der Nacht. Irgendwo in meinem Inneren wusste ich, dass er einfach nur Nähe sucht. Die menschlichen „Ratgeber“ und die Bücher jedoch sagten, dass ich ihn zu sehr verwöhnen würde, wenn ich ihm zuviel Aufmerksamkeit geben oder ihn gar ins elterliche Bett holen würde. Sie gaben mir auch Anleitungen, wie ich es fertig bringe ihn zu „beugen“. Ich lies ihn schreien, gab ihm zwischendurch „Sicherheit“, indem ich rief, dass ich noch da bin oder zu ihm ging – allerdings in immer grösseren Abständen, wie es die Bücher rieten. Irgendwann hat er aufgegeben. Heute schmerzt mein Herz, wenn ich das schreibe und ich habe Tränen in den Augen. Damals habe ich nicht auf mein Herz gehört, habe mich verunsichern lassen durch Verhaltensmassregeln, Rat-SCHLÄGE … meine Güte, was für ein Wort (!). Tipps geprägt von kulturellen Glaubenssätzen – doch die Kultur stellt man normalerweise nicht in Frage. Weiterlesen „Hell und dunkel – gut und böse“

Angst essen Seele auf

„Angst essen Seele auf“. Seit einigen Tagen begleitet mich innerlich der Titel des Films von Rainer Werner Fassbinder.

Heute hat meine Tochter eine Aufnahmeprüfung für eine Ausbildung. Heute Morgen war der praktische Teil – gerade läuft die schriftliche Prüfung. In der Pause kam sie total deprimiert nach Hause und wollte gar nicht mehr gehen. Sie sagte, dass sie alles vermasselt habe. Sie sagte, ihre Hände haben gezittert, sie konnte die Arbeit nicht mit der gebotenen Sorgfalt ausführen. Die Maschine an der sie gearbeitet hat lief schneller als sie das wollte und sie wusste gar nicht warum. Sie hatte Tränen in den Augen und war voller Verzweiflung. Sie sagte, eigentlich brauche sie ja zum zweiten Teil gar nicht mehr hinzugehen.

Ich spürte ihre Angst, nach dem Abschluss der mittleren Reife den Weg nicht zu finden, der sie weiter führt. Ich sagte ihr, dass sich etwas finden werde, was für sie stimmt. Doch ich spürte, dass meine Worte hier allenfalls beschwichtigen können. Beschwichtigen heisst, dass Gefühle wie Giftmüllfässer im inneren Meer versenkt werden – sie lösen sich dadurch aber nicht auf. Also fragte ich mich: was braucht es jetzt? Weiterlesen „Angst essen Seele auf“