Was hat die Zukunft mit dem Hier und Jetzt zu tun?

Gestern habe ich eine Mail von einer alten Schulfreundin bekommen. Ich möchte daraus einige Sätze zitieren, die mich zu diesem Posting inspiriert haben: „ ….. Ich habe mich gerade ein wenig auf deinen Seiten „herumgetrieben“ und war sehr angetan von dem, was du da schreibst.
Vor einiger Zeit habe ich mich gefragt, wie es sich wohl anfühlt, wenn man sich wieder wie ein Kind auf seinen Geburtstag freut. Die vielen vergangenen Geburtstage sind – mehr oder weniger – an mir vorübergegangen, waren einfach nichts Besonderes. Anfang diesen Jahres wurde mir bewusst, dass ich dieses Jahr meinen 50. vor mir hab und war mir sicher, nicht feiern zu wollen.
Was ist daraus geworden? Ein SAGENHAFT schönes Fests mit über 60 Gästen!!!

… Heute Abend, als ich mit meinem Hund die Abendrunde gemacht habe, habe ich die ersten Linden-Blüten gerochen und Glühwürmchen gesehen – du hast vollkommen recht – die Welt IST wunderschön! Und wir brauchen nicht viel, um uns dessen bewusst zu werden, wir müssen es nur zulassen. Allein diesen kleinen Hund vor rund 3 Jahren in mein Leben zu holen, war eine grandiose Idee, seither hat sich für mich vieles verändert. Ich sehe, rieche, fühle Dinge, die ich schon fast vergessen hatte und das sensibilisiert mich für vieles andere.

… Der schwierigste Weg ist ja bekanntlich, der Weg zu sich selbst, hab ich mal gelesen. …“

Ja, das mit der Freude …. Warum tun sich Erwachsene damit nur so ungeheuer schwer? Weiterlesen „Was hat die Zukunft mit dem Hier und Jetzt zu tun?“

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Mangeldenken oder leben und leben lassen

Eine der weisen Verhaltensweisen von Pferden – überhaupt von Tieren – ist, dass sie sich nur das nehmen, was sie zum Leben brauchen. Menschen nehmen mehr als sie brauchen. Warum?

Nach meinem Empfinden tun sie das aus Mangeldenken und Angst. Ich kenne selbst gut den Mangel an Vertrauen – die Angst, morgen nicht genug zu haben. Ich kenne den Mangel an Sinn – die Angst ohne das Wegschauen, die Leere zu spüren. Ich kenne die Bedürftigkeit, dieses Gefühl von Mangel an Liebe – die Angst, ohne Ablenkung den Schmerz zu spüren. Ich kenne den Mangel an Selbstliebe – die Angst, ohne Prestige oder Anerkennung nichts zu sein. Ich kenne auch den Mangel an Freude – die Angst ohne Ersatzbefriedigung, die Selbstzerstörung zu erkennen. Weiterlesen „Mangeldenken oder leben und leben lassen“